Offene Türen, offene Herzen – lernt unsere Kindertagespflege kennen

Am Freitag, den 26. Juni laden wir herzlich zum Tag der offenen Tür der Tageseltern ein! Zwischen 16:00 und 18:00 Uhr haben interessierte Eltern und Kinder die Möglichkeit, unsere Betreuungsangebote kennenzulernen, einen Einblick in den Alltag der Kindertagespflege zu erhalten und persönlich mit den Tageseltern ins Gespräch zu kommen.

Mit dabei sind sowohl Tageseltern, die Kinder im eigenen Zuhause betreuen, als auch solche, die gemeinsam im Team in angemieteten Räumen arbeiten – den sogenannten TigeR-Projekten (Kindertagespflege in anderen geeigneten Räumen).

Unsere Tageseltern stellen ihre Räumlichkeiten vor, beantworten Fragen rund um Betreuung, Eingewöhnung und Tagesablauf und freuen sich darauf, euch willkommen zu heißen.

Kommt gerne vorbei – wir freuen uns auf euren Besuch!

Teilnehmende Kindertagespflegestellen:

  • Kirsten Hertle, Jasminstr. 7, Buhlbronn
  • Kleine Herzen (TigeR), Steinhalde 27, Plüderhausen
  • Natasa Parlapiano, Schloßstr. 36/2, Urbach
  • Kinderstüble (TigeR), Münzenhalde 15 (Eingang über Urbacher Weg ), Urbach
  • Olga Huhn, Hermann-Hesse-Str. 18/1, Weiler
  • Sabine Scholz, Sonnenstr. 10, Winterbach

Kindertagespflege

Begegnung, Austausch und neue Verbindungen: Gelungener Abend mit unseren Tageseltern

In unseren neuen Büroräumen durften wir kürzlich einen rundum gelungenen Abend mit unseren Tageseltern verbringen – ein Treffen, das ganz im Zeichen von Begegnung, Austausch und gegenseitiger Wertschätzung stand.
Besonders gefreut hat uns, neben vielen langjährigen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern auch erstmals die Tageseltern aus Fellbach und Kernen im Remstal bei uns begrüßen zu dürfen. Damit bot sich eine wertvolle Gelegenheit, bestehende Kontakte zu vertiefen und gleichzeitig neue Gesichter kennenzulernen.
In angenehmer und einladender Atmosphäre, begleitet von gutem Essen und Getränken, entwickelte sich schnell ein offenes Miteinander. Zahlreiche Gespräche zeigten das große Interesse am fachlichen und persönlichen Austausch. Unterschiedliche Erfahrungen, Perspektiven und Ideen kamen miteinander ins Gespräch und bereicherten den Abend auf besondere Weise.
Ein Highlight waren die spielerisch gestalteten Kennenlernrunden, die gezielt Raum für Begegnung schufen. Sie trugen dazu bei, Hemmschwellen abzubauen, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Netzwerke weiter auszubauen. So entstanden viele neue Verbindungen, die auch über diesen Abend hinaus Bestand haben können.
Die durchweg positive Stimmung machte deutlich, wie wichtig und wertvoll solche gemeinsamen Treffen sind. Sie stärken den Zusammenhalt, fördern den fachlichen Austausch und tragen dazu bei, die Qualität der Kindertagespflege weiterzuentwickeln.
Unser herzlicher Dank gilt allen Tageseltern für ihr großes Engagement und ihre tägliche, verantwortungsvolle Arbeit in der Betreuung von Kindern. Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit und auf viele weitere Gelegenheiten zum Austausch und zur Begegnung.

          

150.000 Euro für sozialmedizinische Nachsorge von kranken Kindern

Tour Ginkgo unterstützt Bunten Kreis Rems-Murr mit hoher Spendensumme
Große Unterstützung für Familien mit frühgeborenen, schwer oder chronisch kranken Kindern: Die Benefizaktion Tour Ginkgo hat 2025 insgesamt 150.000 Euro für den Bunten Kreis Rems-Murr gesammelt. Die Spendensumme wurde nun im Rahmen der offiziellen Scheckübergabe am Rems-Murr-Klinikum Winnenden bekanntgegeben.

„Nicht jedes Kind verlässt uns mit den besten Voraussetzungen für den Alltag“, sagt Prof. Ralf Rauch, Chefarzt für Kinder- und Jugendmedizin am Rems-Murr-Klinikum Winnenden. „Der Bunte Kreis Rems-Murr hilft dabei, diesen Übergang zu Hause gut zu bewältigen. Jedoch sind solche Angebote oft nur unzureichend finanziert. Dank der beachtlichen Spendensumme können wir die sozialmedizinische Nachsorge in den kommenden Monaten sichern und weiter ausbauen, beispielsweise durch Schulungsangebote im häuslichen Umfeld der Familien.“

Die Mittel stammen aus einer dreitägigen Benefizradtour Anfang Juli 2025 durch den Rems-Murr-Kreis und den Ostalbkreis sowie aus zahlreichen begleitenden Spendenaktionen. Mehr als 100 Teilnehmende traten für die Tour Ginkgo in die Pedale, bei der Unternehmen, Schulen, Vereine und Privatpersonen entlang der Strecke spendeten. Allein beim Etappenstopp am Rems-Murr-Klinikum Winnenden kamen rund 26.600 Euro zusammen. Die größte Einzelspende stellte der Lions Club Remstal mit 27.000 Euro.

„Entscheidend ist nicht die Höhe der einzelnen Spende, sondern die breite Unterstützung für betroffene Familien“, sagt Christiane Eichenhofer, Initiatorin der Tour Ginkgo. „Diese Solidarität trägt seit vielen Jahren dazu bei, wichtige Hilfsangebote wie den Bunten Kreis zu ermöglichen.“ Auch Landrat Dr. Sigel, Schirmherr der Tour Ginkgo, betont die Bedeutung des Engagements: „Die große Spendenbereitschaft zeigt, wie stark der Zusammenhalt im Rems-Murr-Kreis ist. Mein besonderer Dank gilt der Tour Ginkgo und allen Engagierten, die sich für betroffene Familien stark machen. Für sie sind Angebote wie der Bunte Kreis unverzichtbar.“

Bunter Kreis Rems-Murr:
Der Bunte Kreis Rems-Murr begleitet Familien von frühgeborenen, schwer oder chronisch kranken Kindern nach der Krankenhausentlassung mit dem Ziel, den Übergang in die häusliche Versorgung zu erleichtern. Im Mittelpunkt steht die ambulante Nachsorge, um die Versorgung im häuslichen Umfeld zu stabilisieren und Eltern im Umgang mit der neuen Situation zu unterstützen. Die Finanzierung erfolgt nur teilweise über die Krankenkassen. Das Team besteht aus fünf Mitarbeitenden unter der Leitung von Nicole Hasimis und arbeitet eng mit der Kinder- und Jugendmedizin am Rems-Murr-Klinikum Winnenden zusammen.

Tour Ginkgo:
Die Tour Ginkgo rollt seit 1992 auf Initiative der Christiane Eichenhofer Stiftung durch Süddeutschland, um Spenden für kranke Kinder zu sammeln und auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Für den Bunten Kreis Rems-Murr war es bereits die zweite Unterstützung durch die Tour, zuletzt im Jahr 2022.

Bildunterschrift: Starker Betrag: Christiane Eichenhofer (Mitte) überreicht den Spendencheck der Tour Ginkgo an Klinikleiter Dr. Christian Schliep (hinten rechts), Chefarzt Prof. Ralf Rauch (links) und dem Team vom Bunten Kreis | © Michael Fuchs
Weitere Informationen über die Rems-Murr-Kliniken gibt es im Internet unter www.rems-murr-kliniken.de und in den Social-Media-Kanälen Facebook, Instagram und YouTube.

Auftakt geglückt: Erfolgreicher Start der AWO Akademie

Mit großer Vorfreude ist die erste Veranstaltung der AWO Akademie erfolgreich gestartet. Unter dem Titel „Souverän im Dialog – Herausforderndem Elternverhalten gelassen begegnen“ kamen engagierte Teilnehmende zusammen, um sich praxisnah mit anspruchsvollen Gesprächssituationen auseinanderzusetzen.

Gemeinsam mit den erfahrenen Referentinnen Dörthe Weiß und Petra Bachert konnten die Teilnehmenden in einen inspirierenden Austausch eintauchen. Im Mittelpunkt standen dabei konkrete Methoden und hilfreiche Impulse für den professionellen Umgang mit herausfordernden Elternsituationen – stets mit dem Ziel, Sicherheit im Dialog zu gewinnen und souverän zu handeln.

Bereits zu Beginn war die besondere Atmosphäre spürbar: Bei leckerem Kuchen zur Eröffnung kamen alle in entspannter Runde ins Gespräch. Dieser gelungene Auftakt schuf die ideale Grundlage für einen offenen, wertschätzenden und vertrauensvollen Seminartag.

Die positiven Rückmeldungen sprechen für sich:
Die Teilnehmenden zeigten sich begeistert von der praxisnahen Gestaltung, den wertvollen Anregungen und der lebendigen Dialogkultur. Besonders hervorgehoben wurden die unmittelbare Anwendbarkeit der Inhalte sowie der kollegiale Austausch.

Wir freuen uns sehr über diesen gelungenen Start der AWO Akademie und blicken mit großer Vorfreude auf zahlreiche weitere spannende Veranstaltungen!

 

Kindertagespflege beim Kinderfest in Schorndorf

Beim diesjährigen Kinderfest in Schorndorf war die AWO Kindertagespflege mit einer liebevoll gestalteten Aktion vertreten und hat sich dort als wichtiger Teil der Kinderbetreuung in unserer Stadt präsentiert. Unter dem Motto „Mit allen Sinnen entdecken“ konnten die Kinder an einem abwechslungsreichen Sinnesparcours teilnehmen und spielerisch verschiedene Wahrnehmungen ausprobieren.

Besonders beliebt waren die Stationen zum Fühlen, Schmecken und das Hörmemory, bei denen die Kinder neugierig ausprobieren, vergleichen und entdecken konnten. Unterstützt wurden die Fachberaterinnen der AWO von der Tagesmutter Frau Bauer, die den Kindern mit viel Engagement zur Seite stand und die Kindertagespflege vor Ort sichtbar gemacht hat.

Das Kinderfest bot den passenden Rahmen für einen Tag, der ganz den Kindern gehörte: zum Spielen, Entdecken, Ausprobieren und Mitmachen. Gleichzeitig nutzten viele Eltern die Gelegenheit, sich am Infostand über die Kindertagespflege zu informieren und mit den Fachkräften ins Gespräch zu kommen.

Mit dieser Aktion konnte die Kindertagespflege auf anschauliche Weise zeigen, wie wichtig, individuell und familiennah sie arbeitet. Solche Veranstaltungen tragen dazu bei, die Kindertagespflege bekannter zu machen und ihre Bedeutung im Alltag von Familien sichtbar zu machen.

 

Ein Ort für vieles: Die AWO Rems-Murr bündelt ihre Verwaltung

Seit dem 1. April 2026 hat die Verwaltung und die Kindertagespflege der AWO Rems-Murr ein neues Zuhause. Was auf den ersten Blick wie ein klassischer Umzug wirken mag, ist bei näherem Hinsehen ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung des Unternehmens. Denn die neuen Räume stehen nicht für Repräsentation oder Komfort um seiner selbst willen – sie stehen für Bündelung, Effizienz und Verantwortung in herausfordernden Zeiten.

Zusammenführen, was zusammengehört

Über viele Jahre hinweg war die Verwaltung der AWO Rems-Murr auf mehrere Standorte verteilt. Diese Struktur war historisch gewachsen und diente lange Zeit den Bedürfnissen. Mit zunehmender Komplexität der Aufgaben – von Personalverwaltung über Finanzsteuerung bis hin zu Qualitätsmanagement und Verwaltung der zahlreichen Einrichtungen – wurde jedoch deutlich: Getrennte Standorte bedeuten auch getrennte Wege, mehrfach vorhandene Infrastruktur und einen höheren organisatorischen Aufwand.

Der Umzug in die neuen Verwaltungsräume ermöglicht nun, was zuvor nur eingeschränkt möglich war: alle zentralen Verwaltungsbereiche an einem Ort zusammenzuführen. Die Wege sind kürzer, die Abstimmungen direkter, die Zusammenarbeit enger. Dinge, die im Alltag Zeit kosten, werden einfacher – und genau darin liegt der große Gewinn.

Kein Luxus – sondern eine bewusste Entscheidung

Gerade in Zeiten steigender Kosten, knapper öffentlicher Mittel und wachsender Anforderungen an soziale Träger ist Sensibilität gefragt. Umso wichtiger ist es, klar zu benennen: Die neuen Verwaltungsräume sind kein Prestigeprojekt. Sie sind kein Ausdruck von Überfluss, sondern das Ergebnis eines verantwortungsvollen Abwägungsprozesses.

Die Bündelung mehrerer bisheriger Standorte spart langfristig Betriebskosten, reduziert Doppelstrukturen und ermöglicht eine effizientere Nutzung von Ressourcen. Gleichzeitig schaffen die neuen Räume zeitgemäße Arbeitsbedingungen, die konzentriertes Arbeiten, Austausch und Teamarbeit fördern – wichtige Faktoren, um den steigenden fachlichen und rechtlichen Anforderungen dauerhaft gerecht zu werden.

Verwaltung als Rückgrat der sozialen Arbeit

Verwaltung ist selten sichtbar – und doch unverzichtbar. Sie bildet das organisatorische Rückgrat der vielfältigen Angebote der AWO Rems-Murr: von Kindertageseinrichtungen über Pflegeangebote bis hin zu Beratungs- und Unterstützungsleistungen für unterschiedliche Lebenslagen.

Eine gut aufgestellte Verwaltung sorgt dafür, dass Fördermittel korrekt eingesetzt werden, Mitarbeitende gut begleitet sind und Qualität gesichert wird. Durch die neue räumliche Struktur kann diese Arbeit nun noch koordinierter erfolgen. Fachabteilungen profitieren von klaren Zuständigkeiten, schnelleren Rückmeldungen und besserer Abstimmung. Das Ergebnis: mehr Stabilität und Verlässlichkeit für die gesamte Organisation.

Mehr Nähe, mehr Austausch

Ein nicht zu unterschätzender Aspekt des Umzugs ist auch der menschliche. Dort, wo zuvor Telefonate, E-Mails oder Abstimmungen über Standorte hinweg nötig waren, entstehen nun Begegnungen im Alltag. Der direkte Austausch stärkt das gegenseitige Verständnis und fördert eine Kultur der Zusammenarbeit.

Gerade in sozialen Organisationen, in denen Werte wie Solidarität, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung eine zentrale Rolle spielen, ist dies mehr als ein organisatorischer Vorteil – es ist ein Ausdruck der eigenen Haltung.

Ein Schritt mit Blick nach vorn

Mit dem Umzug zum 1. April 2026 stellt sich die AWO Rems-Murr bewusst zukunftsfähig auf. Die neuen Verwaltungsräume sind Teil eines größeren Entwicklungsprozesses: Prozesse werden überprüft, Strukturen weiterentwickelt und Arbeitsweisen an neue Anforderungen angepasst.

Dabei bleibt der soziale Auftrag stets im Mittelpunkt. Die Verwaltung soll unterstützen, ermöglichen und absichern – nicht belasten. Die Bündelung an einem Ort ist daher kein Selbstzweck, sondern ein Mittel, um das Unternehmen langfristig handlungsfähig zu halten.

So ist der neue Verwaltungsstandort kein Symbol für Luxus, sondern für Weitsicht. Ein Ort, an dem vieles zusammenkommt: Menschen, Kompetenzen, Verantwortung – und das gemeinsame Ziel, soziale Arbeit im Rems-Murr-Kreis auch in Zukunft verlässlich und hochwertig zu gestalten.

 

AWO Rems‑Murr übernimmt Aufgaben des Tageselternvereins Fellbach/Kernen

Kindertagespflege Fellbach/Kernen & 

= AWO Kindertagespflege

Zum 1. April 2026 übernimmt die AWO Rems‑Murr gGmbH die Aufgaben des bisherigen Tageselternvereins Fellbach/Kernen.

Die bereits unterzeichnete Leistungsvereinbarung mit dem Rems‑Murr‑Kreis bildet die Grundlage für diesen wichtigen Schritt in die Zukunft der regionalen Kindertagespflege.

Warum dieser Schritt?
Die Anforderungen und Rahmenbedingungen in der Kindertagespflege verändern sich aktuell sehr dynamisch. Um Familien wie auch Kindertagespflegepersonen weiterhin eine verlässliche, qualitativ hochwertige Begleitung bieten zu können, braucht es stabile und tragfähige Organisationsstrukturen.
Mit der Übernahme werden genau diese Voraussetzungen geschaffen:

  • verlässliche und klare Strukturen,
  • professionelle Qualitätsstandards,
  • moderne und zukunftsorientierte Arbeitsprozesse.

Durch die Zusammenführung der beiden Organisationen können Abläufe harmonisiert, Doppelstrukturen reduziert und Ressourcen zielgerichteter eingesetzt werden. So entsteht eine Organisation, die den steigenden Anforderungen gerecht wird und langfristig tragfähig bleibt.

Die neue Struktur im Überblick
Mit dem Zusammenschluss entsteht ein integrierter Bereich innerhalb der AWO Rems‑Murr, der sich vollständig auf die Kindertagespflege konzentriert.

Fachbereich Kindertagespflege – Region Fellbach/Kernen und Region Schorndorf & Umgebung

  • Fachliche Beratung und Begleitung von Kindertagespflegepersonen
  • Vermittlung von Betreuungsplätzen
  • Pflegeerlaubnisverfahren in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt
  • Qualifizierung, Fortbildung und fachliche Weiterentwicklung
  • Unterstützung in organisatorischen und pädagogischen Fragen

Zentrale Verwaltungs- und Serviceeinheiten der AWO Rems‑Murr
Der neue Bereich profitiert von der bestehenden Verwaltung der AWO Rems‑Murr, u. a.:

  • Vertrags- und Abrechnungswesen
  • Personal- und Finanzverwaltung
  • IT‑Strukturen, Datenschutz und Qualitätsmanagement
  • Öffentlichkeitsarbeit und digitale Services

Regionale Anlaufstelle vor Ort
Für Familien und Kindertagespflegepersonen bleibt eine gut erreichbare, persönliche Anlaufstelle in der Region bestehen – mit bekannten Ansprechpartner*innen und erweiterten Unterstützungsangeboten.

Gemeinsam für eine starke Kindertagespflege
Wir sind überzeugt, dass aus der Bündelung unserer Kompetenzen neue Möglichkeiten entstehen – für Familien, für Kindertagespflegepersonen und für die gesamte Region Fellbach/Kernen und Schorndorf & Umgebung.
Die AWO Rems‑Murr freut sich auf diesen gemeinsamen Weg und darauf, die Kindertagespflege künftig noch wirksamer und nachhaltiger zu gestalten.

AWO Kitas beim Karriere-Kompass der Rainbrunnenschule Schorndorf

T-Shirts wurden gegen Hemd und Bluse, Sneaker gegen makellose Schuhe getauscht: Rund 50 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 9 und 10 der Gemeinschaftsschule Rainbrunnen in Schorndorf haben sich schick gemacht. Der Anlass? Die Veranstaltung Karriere-Kompass, bei der sie nicht nur Unternehmen kennenlernen, sondern auch in Übungs-Vorstellungsgesprächen Erfahrungen sammeln oder sogar einen Praktikumsplatz ergattern können. Für viele ist es das erste Vorstellungsgespräch überhaupt, so auch für die 15-jährigen Schüler Justin, Jason und Noah. Wie haben sie sich geschlagen?

Nach einigen Praktika war für Justin klar: Er will Elektriker werden, genau wie sein Vater. Im Rahmen des Karriere-Kompasses stellt er sich deshalb bei der Grunbacher Firma Klingele vor. „Ich durfte viel mithelfen“, sagt der 15-Jährige über seine bisherigen Praxiserfahrungen. Was er denn schon über das Familienunternehmen weiß, wollen Constantin Heüveldop, Personalreferent, und Sascha Guse, Lean Manager, wissen. Justin hat sich auf die Frage vorbereitet: „Sie stellen nachhaltig Verpackungspapier her.“ Dabei handelt es sich um Verpackungen aus Wellpappe, ergänzt Sascha Guse. Und was macht ein Elektriker bei der Firma Klingele? „Elektriker sind bei uns in der Instandhaltung angesiedelt.“ Sie würden sich beispielsweise um Störungen kümmern.

Gute Noten, Wissen über die Firma, Praxiserfahrung und auch die Kleidung, Ausstrahlung und Körperhaltung passt: Justin erhält eine äußerst positive Rückmeldung von den Kingele-Mitarbeitern. Fürs erste Mal sei das top gewesen. Wenn er ein Praktikum bei Klingele machen möchte, soll er sich frühzeitig melden. Justin hat Eindruck hinterlassen: Dass sich jemand im Vorstellungsgespräch beim Karriere-Kompass besser schlägt, das glaubt Sascha Guse nicht.

„Als ich reinkam, war ich nervös, nach einer Weile wurde ich entspannt“, meint Justin im Anschluss. Das Fazit nach dem ersten Vorstellungsgespräch seines Lebens: „Es war gar nicht so schlimm.“ Um ein Praktikum will er sich bei der Firma Klingele bewerben.

Noah hat sich bei der Firma Bahmüller aus Plüderhausen vorgestellt, als Elektroniker für Automatisierungstechnik. Der 15-Jährige ist ebenfalls zum ersten Mal in einer Bewerbungssituation. Bei der Firma habe er schon einmal ein Praktikum absolviert, „das hat mir so gut gefallen“. Eine Ausbildung kann er sich dort auch vorstellen. Die Firma Bahmüller wohl auch, denn, wie Noah berichtet, sei das Gespräch „ziemlich gut gelaufen“.

Jason kommt aus Schorndorf, wird 2027 die Mittlere Reife abschließen, fährt gerne Fahrrad und schraubt auch gerne daran rum, so beschreibt sich der 15-Jährige. Warum er Mechatroniker werden will? „Ich interessiere mich sehr für Technik.“ Außerdem steht für ihn fest: „Hauptsache kein Büro.“ Sein Übungs-Vorstellungsgespräch hat der Schüler bei der Firma Schnaithmann, Maschinenbauunternehmen, in Remshalden. Seine Lieblingsfächer an der Rainbrunnenschule sind Technik, Physik und Chemie, sagt Jason. Für eine Ausbildung zum Mechatroniker muss er noch seine Mathenote verbessern: Das empfiehlt Engin Hergül, Ausbildungsleiter.

Warum sollten wir dich einstellen, will Hannah Glöggler, Auszubildende, von Jason wissen. „Ich bin sehr lösungsorientiert und habe ein gutes technisches Verständnis.“ Insgesamt fällt das Fazit zu Jasons erstem Vorstellungsgespräch positiv aus: „Wenn du Lust hast, kannst du gerne mal ein Praktikum bei uns absolvieren.“ Für kommende Bewerbungsgespräche rät Engin Hergül dazu, ein, zwei Fragen zum Unternehmen oder zur Ausbildung vorzubereiten. Das zeige noch mal zusätzliches Interesse.

Am Karriere-Kompass an der Rainbrunnenschule haben sich die AWO-Kindergärten, die Firma Bahmüller, die Krankenkasse Barmer, Burger-Schloz, Capurso Remstal Markt, Deutsche Bahn, Etikett Schiller, die Firmen Föhl, Freeglas, Klingele, Leibbrand, Oskar Frech, Schnaithmann, die Stadtverwaltung Schorndorf und team-d beteiligt. Neben den Vorstellungsgesprächen war für Schüler/-innen auch eine kleine Messe geboten, auf der sich die beteiligten Unternehmen präsentieren konnten. Oder wie Rektorin Karola Gross sagt, ein „Markt der Möglichkeiten“. Auf den Tag haben sich die Schüler/-innen vorbereitet: mit Bewerbungstraining und dem Erstellen von Unterlagen.

Text und Beitragsbild: Zeitungsverlag Waiblingen

Karriere-Kompass 2026 Karriere-Kompass 2026

Gruppenfotos Rainbrunnenschule

Neue Ehrenamtsmanagerin

Lissy Theurer unsere neue Ehrenamtsmanagerin ab Januar 2026:

  • 49 Jahre und wohnt in Waiblingen
  • deutsche und spanische Nationalität
  • Verheiratet mit 2 Jungs (15 und 13 Jahre)
  • Bisher Kommunikatorin bei Mercedes-Benz
  • Nebenbei beschäftigt mit der 96-jährigen alleinlebenden Oma auf Teneriffa
  • Freut sich auf die zukünftige Aufgabe bei der AWO

Die Hauptthemen als Ehrenamtsmanagerin:

  • Unterstützung für die AWO Ortsvereine im Rems-Murr-Kreis
  • Stärkung der Ehrenamtstätigkeiten
  • AWO-Mitgliedergewinnung
  • Verbindung zwischen Ehrenamtlichen & Hauptamtlichen stärken

Wir heißen sie ganz herzlich willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit – auf viele neue Ideen, frische Impulse und ein starkes Ehrenamt im Rems‑Murr‑Kreis!

Führungswechsel beim AWO-Kreisverband Rems-Murr e.V.

Bei der Kreiskonferenz in Schorndorf wurde Katrin Altpeter zur neuen Vorsitzenden des Kreisverbands gewählt.

Sie übernimmt das Amt von Wolfgang Rose, der den Kreisverband über zehn Jahre mit großem Engagement und Herz geführt hat. Ein großer Dank gilt ihm für seine Arbeit!

 

Ein ebenso großer Dank geht an Katrin Altpeter für ihre Bereitschaft, dieses wichtige Amt zu übernehmen. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und die Impulse, die sie einbringen wird.

Und hier stellt sich Katrin Altpeter kurz vor:

Geboren 1963 in Waiblingen, eine erwachsene Tochter
AWO-Mitglied seit 01.04.1991

In meinem beruflichen Leben als Altenpflegerin und Lehrerin für Pflegeberufe war ich seit 1982 in den unterschiedlichsten Bereichen der Pflege tätig: zunächst als Pflegefachkraft im ambulanten und stationären Bereich, später als Pflegedienstleitung (AWO) und Lehrerin für Pflegeberufe sowie Schulleitung an einer Pflegeschule, zuletzt als Pflegefachkraft in einer beschützenden Tagespflege für dementiell Erkrankte.

Von 2001 bis 2016 war ich Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und sozialpolitische Sprecherin, von 2011 bis 2016 Ministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren im Kabinett Kretschmann I. Außerdem war ich lange Jahre Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Waiblingen und Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Rems-Murr.

Für die Zeit nach Beruf und Politik habe ich mir vorgenommen, meine Kenntnisse und meine sozialpolitische Erfahrung wieder stärker bei der AWO einzubringen. Seit Mai 2025 gehöre ich dem Präsidialausschuss der AWO Württemberg an und seit November 2025 darf ich mich auch als AWO-Kreisvorsitzende Rems-Murr einbringen.